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Symptome bei einer vorderen Kreuzbandverletzung:


Wenn eines der Kreuzbänder reißt, so hat eine nicht unerhebliche Kraft auf das Knie gewirkt, bei der hinteren Kreuzbandverletzung ist die Kraft sogar noch um einiges größer als bei der vorderen Kreuzbandverletzung. Daher tritt die hintere Kreuzbandverletzung auch seltener auf, als die Verletzung des vorderen Kreuzbandes. Die große Krafteinwirkung führt häufig auch zu Kapselverletzungen, häufig finden sich zusätzlich Innenbandverletzungen und Meniskusrisse. Sehr oft kommt es auch zur Einblutung in das Kniegelenk (sog. Hämarthros).

Beim eigentlichen Unfallereignis wird oft ein „Schnalzer“ im Knie bemerkt. Das Knie schwillt wegen der nachfolgenden Einblutung und des sich ausbildenden Reizergusses an. Dieser Prozess ist natürlich von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen begleitet. Wenn es zur Einklemmung von gerissenen Kreuzbandfasern oder Meniskusanteilen kommt, kann das Knie meist nicht mehr vollständig gebeugt oder gestreckt werden (Streck- und Beugedefizit).

Nachdem die ersten Verletzungsfolgen abgeklungen sind, geht es dem Knie und dem Patienten oftmals wieder sehr gut. Meist verspüren die Patienten nur ein Unsicherheitsgefühl bei bestimmten Belastungen (z.B. beim Treppabsteigen)
Viele Verletzte befinden sich dann im sog. „beschwerdefreien Intervall“. Sie kehren mit der Zeit zur normalen Alltagsaktivität zurück oder treiben sogar wie gewohnt Sport. Trotz der subjektiven Beschwerdefreiheit, kommt es dennoch im Laufe der Zeit zu den oben erwähnten Folgeschäden am Kniegelenk, mit dem Endresultat einer Arthrose.

 

 

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