Home  I  Das erfahrene Ärzteteam  I  Kontakt  I  Impressum / Datenschutz  I  


 
Anatomie der Kreuzbänder


Die vordere Kreuzbandruptur


Symptome



Das vordere Kreuzband

  Allgemeines zu OP-Techniken
 
  Die von uns angewandte OP-Technik


Die hintere Kreuzbandruptur
 







 

 

 




Der Kreuzbandriß –
Unfallmechanismus und Behandlungskonzepte


• Die Verletzungsmechanismen für eine vordere Kreuzbandruptur sind vielfältig. Besonders häufig sind beispielsweise Drehverletzungen bei feststehendem Bein (zum Beispiel beim Fußball), aber auch Überstreckverletzungen und plötzliches Abbremsen können zu einem Riß des vorderen Kreuzbandes führen.
Sportarten bei denen am häufigsten Kreuzbandrisse auftreten sind Fußball, Handball und Skifahren. Häufig spürt der Verletzte einen Schmerz im Kniekehlenbereich, eventuell hört er auch ein Knacken zum Zeitpunkt des Unfalls. Zumeist kommt es zu einer deutlichen Schwellung im Kniegelenk.
Die hintere Kreuzbandverletzung tritt häufig im Rahmen von Verkehrsunfällen auf (z.B. der sogenannte Dashboard-Injury bei Auffahrunfällen, bzw. Stoßstangenverletzungen von Fußgängern).

Bei der ärztlichen Untersuchung des vorderen Kreuzbandes lässt sich klinisch eine vordere Knieinstabilität diagnostizieren (Lachman-Test, Pivot shift Test). Bei Verletzungen des hinteren Kreuzbandes ist die wichtigste Untersuchung eine spezielle Röntgenaufnahme, die sogenannte hintere Schublade in 90° Flexion. Der Nachweis eines Kreuzbandrisses erfolgt dann meist zusätzlich durch eine Kernspintomographie.

Im weiteren Verlauf nach einer Kreuzbandverletzung haben sich zwei Behandlungskonzepte bewährt. Manchmal ist es sinnvoll kurzfristig eine Kniespiegelung durchzuführen um das Gelenk bei starker Blutung zu spülen oder Begleitverletzung (z.B. Meniskusverletzungen) zu behandeln. Nicht bewährt hat sich bei einer frischen Kreuzbandruptur innerhalb der ersten drei Wochen eine Kreuzbandplastik (Ersatz des gerissenen Kreuzbandes durch körpereigene Sehnen) durchzuführen. Bei einem frühzeitigen operativen Vorgehen kann es häufig zu schweren Verwachsungen (Arthrofibrose) kommen. Nach entsprechender Abschwellung wird bei sportlich aktiven Menschen mit einer deutlichen Instabilität eine vordere Kreuzbandplastik angeraten. Die heute am häufigsten verwendeten Sehnen sind die Kniescheibensehne (Patellasehne), die hinteren Oberschenkelsehnen (Semitendinosus, Gracilis) und die vordere Oberschenkelsehne (Quadricepssehne).


............................................................................................................................

Was bedeutet ein Riß des KREUZBANDES?

Das vordere Kreuzband ist der zentrale Stabilisator des Kniegelenkes. Im Knie gibt es 2 Kreuzbänder, ein hinteres und ein vorderes Kreuzband. Diese sichern zusammen mit den Menisken, den Seitenbändern und den Muskeln die Stabilität im Knie.
Mit einem gerissenen oder nicht mehr festen vorderen Kreuzband ist das Kniegelenk nicht ausreichend stabil, so dass es schon bei alltäglichen Belastungen zum unwillkürlichen Wegknicken des Knies kommen kann.
Bei gerissenem Kreuzband klagt der Patient über ein Unsicherheitsgefühl und vor allem beim Sport über ein „Weggehen“ des Kniegelenks. Auch eine sehr gut trainierte Muskulatur kann die Instabilität nur teilweise ausgleichen. Sportarten wie Fußball, Handball, Tennis, Basketball oder Skilaufen können meist nicht mehr ausgeübt werden oder zu weiteren Schäden im Gelenk führen.
Ist das hintere Kreuzband gerissen, gleitet das Schienbein im Verhältnis zum Oberschenkel mehr nach hinten. Doch diese Verletzung ist viel seltener als ein vorderer Kreuzbandriss. Während die vordere Kreuzbandläsion meist durch Sportverletzungen hervorgerufen wird, bedarf es größerer Kraft das hintere Kreuzband zu zerreißen. Dies kann zum Beispiel im Rahmen eines Verkehrsunfalls geschehen, wenn das Knie mit voller Kraft gegen das Armaturenbrett geschlagen wird.


............................................................................................................................

Warum sollte eine Ruptur des vorderen KREUZBANDES operiert werden?

Die Instabilität und die damit verbundene Störung der Gelenkmechanik (vermehrte Reibung, Drehpunktänderung, Änderung der Druckverteilung) verursachen auf Dauer weitere Schäden am Innen- bzw. Außenmeniskus und am Knorpel. Dies kann im weiteren Verlauf zu einer Arthrose des Kniegelenkes führen.
Das Ziel einer Kreuzbandoperation ist daher, das Gelenk wieder zu stabilisieren, um Folgeverletzungen zu vermeiden.
 

 

© websitefactory